Aufbewahren Paretroplus menarambo
Über diesen Leitfaden
Diese Leitlinien basieren auf den Erfahrungen von Fischhaltern sowie auf veröffentlichten Quellen. Es handelt sich dabei nicht um ein Protokoll, und die Bedingungen variieren je nach System, Region und einzelnen Fischen.
Nutzen Sie diese Informationen als Ausgangspunkt, vergleichen Sie sie mit anderen Quellen und wenden Sie sich bei gesundheitlichen Bedenken an einen qualifizierten Wassertierarzt.
Auf einen Blick
- Laichmodus
- substrate spawner
- Flusspräferenz
- gentle
- Mindesttankvolumen
- 400 L
- Geschlechterverhältnis
- 1M:2F, or pair-only in smaller tanks
- Bei CARES registrierte Züchter
- Ja
Schwierigkeitsfaktoren
- Erwachsenengröße
- large (>20cm — up to ~27cm)
- Platzbedarf
- substantial — species-tank recommended
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- Herausforderung in Bezug auf das Temperament
- intraspecific aggression during breeding; pair selection matters
- Anforderungen an die Wasserparameter
- moderate — stable soft-to-medium water required
- Ernährungsspezialisierung
- generalist, but requires plant matter
- Komplexität der Zucht
- requires conditioning + cool water change trigger; fry first-feeding is the real challenge
- Sonstiges
- Slow growth; long-term commitment. CARES priority species — sourcing through registered breeders is both easier and the ethical choice.
Wasserparameter
- Temperatur:
- 22.0 – 27.0 °C
- pH-Wert:
- 6.8 – 7.8 pH
- Härte (dGH):
- 4.0 – 12.0 °dGH
- Härte (dKH):
- 2.0 – 6.0 °dKH
- Fluss:
- gentle
Tank & System
- Mindestmenge:
- 400 L
- Minimaler Platzbedarf:
- 150x60
- Aquascape
- Open water with driftwood and rockwork forming loose territory breaks.
- Substrat
- Fine sand — adults sift substrate during spawning.
- Umschlag
- Overhangs and driftwood for subdominants; plants optional but valuable for fry.
Ernährung
Zulässige Lebensmittel
- high-quality cichlid pellet
- frozen bloodworm
- blanched zucchini
- blanched spinach
- occasional shrimp
- Fütterungshäufigkeit:
- 2x daily, small amounts
Verhalten und soziale Struktur
- Temperament:
- Mildly territorial; intraspecific aggression during breeding.
- Geschlechterverhältnis:
- 1M:2F, or pair-only in smaller tanks
- Schulbildung:
- Pair-bonding; loose group outside of breeding season
- Kompatibilität mit der Community:
- Best species-only. Compatible with large peaceful tetras and non-nippy catfish in generous volumes.
Zucht
- Laichmodus:
- substrate spawner
- Auslöser
- Cooler water change (2-3°C drop) with soft, slightly acidic water; increased feeding of live/frozen foods 2-3 weeks prior.
- Typische Eizahl:
- 200-600
- Pflege von Fritti
- Biparental — both parents guard eggs and fry for several weeks.
- Überlebensengpässe
- First-feeding is the key bottleneck; microworms and freshly hatched brine shrimp for 10-14 days. Parents may eat fry in cramped tanks.
Ethik in der Beschaffung
Die Haltung madagassischer Süßwasserfische in Gefangenschaft trägt zum Überleben dieser Arten bei. Der Verlust von Lebensräumen, eingeschleppte Raubtiere und veränderte hydrologische Bedingungen haben die Wildpopulationen so stark dezimiert, dass einige Arten mittlerweile auf koordinierte Ex-situ-Programme (in Gefangenschaft) als demografisches Sicherheitsnetz angewiesen sind. Diese Arbeit erfordert Gründertiere aus Wildbeständen und gelegentlich eine genetische Auffrischung – sie kann nicht auf unbestimmte Zeit allein mit Tieren aus Gefangenschaft durchgeführt werden.
Eine verantwortungsvolle Wildsammlung erfolgt im Rahmen einer Genehmigung durch Programme, die in Zusammenarbeit mit madagassischen Behörden und einheimischen Forschern durchgeführt werden und in der Regel an einen bestimmten institutionellen oder CARES-Zuchtplan gebunden sind. Sie wird dokumentiert, gemeldet und ist nachvollziehbar. Rettungsaktionen nach Lebensraumverlusten – Dammbau, Trockenlegung von Feuchtgebieten, Verschmutzungsvorfälle – waren zudem eine Quelle für Gründungsbestände einiger der am stärksten gefährdeten Arten. Dies ist Naturschutzarbeit, kein Aquarienhandel.
Hobbyisten sollten auf Reisen oder über informelle Exporteure keine Tiere aus der freien Natur sammeln. Stattdessen sollten sie Fische von bei CARES registrierten Züchtern, von Citizen Conservation oder von Partnerinstitutionen beziehen; die Abstammung dokumentieren, sofern bekannt; und überschüssige Jungfische wieder an das Züchternetzwerk zurückgeben, damit das Gründergenom bei mehreren Haltern erhalten bleibt. Eine gut verteilte Population in Gefangenschaft ist für die Art wertvoller als jedes einzelne Becken mit wild gefangenen Fischen.
Weitere Informationen dazu, wie die Plattform mit Daten, Quellen und sensiblen Standorten umgeht: Wie wir mit den Daten umgehen.
Literaturverzeichnis
Rezensiert von AlekseiSaunders am 2026-04-19.
Mitwirkende: Aleksei Saunders (initial authorship, 2026). Review of captive husbandry drawing on ZSL London Zoo and Denver Zoo published accounts, and input from CARES registered breeders (names withheld at their request).